
Album der Woche 30: Death Magnetic / Metallica (2008)
2008: Was war das bitte für ein Jahr? Neue Alben von Metallica und Guns N’ Roses (das bis dato letzte!). Gleichzeitig war es eines der dunkelsten Jahre meines Lebens – geprägt von maßloser Ausbeutung im Job. Aber es gab auch einen Lichtblick: Ich habe in diesem Jahr mit dem Rauchen aufgehört.
Dieses Album ist kein simples Werk mit eingängigen Radiosongs. Es ist eine epische Komposition voller roher Energie. Das Motto: »Back to the roots«. Nach einer vergleichsweise kommerziellen Phase kehrten Metallica endlich wieder zu ausladenden, komplexen Tracks zurück. Nach dem Debakel von St. Anger trennte man sich von Langzeitproduzent Bob Rock und holte Rick Rubin an Bord. Und mal ehrlich: Ein fast zehnminütiges Stück wie »Suicide & Redemption« auf ein Album zu packen, dafür braucht man Mut.
Jede Musik hat ihre Zeit. Aber unvergesslich wird sie erst durch die eigenen Erinnerungen, die man mit ihr verknüpft – wie sie einen in einer ganz konkreten Lebensphase begleitet hat. Mir hat dieses Album in einer schweren Zeit unglaublich viel Kraft geschenkt. Genau deshalb wird es für mich immer einen ganz besonderen Platz einnehmen.
Das Album ist hier, den Rest der Wochenempfehlungen gibt es auf Album Whale.

