


Album der Woche 31: Chinese Democracy / Guns N'Roses (2008)
2008 war es endlich so weit: Chinese Democracy von Guns N’ Roses erblickte das Licht der Welt – nach schlappen zwölf Jahren Entwicklungszeit! Es war das berühmt-berüchtigte Album ohne Slash, und der Erwartungsdruck nach den früheren Welterfolgen muss unvorstellbar gewesen sein. Bis heute bleibt es das letzte reguläre Studioalbum von GNR.
Klar: An den legendären Status der alten Klassiker reicht die Scheibe nicht heran. Aber mal ehrlich – das war auch kaum möglich. Dennoch stecken auf dem Album verdammt viele gute Songs und grandiose Melodien. Etwas, das in dieser Form nur wenige Musiker auf die Beine stellen.
Axl schwebte damals ein epischer, orchestraler Sound vor, stark inspiriert von Queen. Ich wünsche mir allerdings bis heute ein echtes Comeback-Album im Geiste der alten Zeiten: Axls Gespür für Melodien vereint mit Slashs unverwechselbarem Gitarrensound. Einfacher ist besser!
Das Album ist hier, den Rest der Wochenempfehlungen gibt es auf Album Whale.

